- Ostern in unserer Zeit
Ostern sagt nicht, dass alles gut wird. Aber vielleicht sagt es, dass Leben möglich bleibt. Dass sich etwas in uns aufrichten kann, selbst in schwierigen Zeiten. Nicht als große Geste, sondern als leises Trotzdem. Ein Atemzug, der wieder etwas freier wird. Ein Moment, in dem wir weicher werden. Ein kleines inneres Ja zum Leben. Und vielleicht ist genau das das Licht der Hoffnung, das wir gerade brauchen. Still, unaufgeregt und getragen von einer tiefen, kaum sichtbaren Kraft.
- Was mein Kater mich über den Daoismus lehrte
Für mich bedeutete das im Zusammenhang mit Milo etwas sehr Konkretes: aufhören, ihn überzeugen zu wollen. Keine ausgestreckte Hand, kein Locken, kein leises Überreden. Stattdessen einfach im Raum sein. Lesen, Tee trinken, leben. So, als wäre er längst Teil von allem.
- Deine Diagnose bist nicht du!
In der Traditionellen Chinesischen Medizin und im daoistischen Denken gibt es keine Trennung zwischen Körper, Geist und Lebensenergie. Eine Körperregion ist kein defektes Maschinenteil, das irgendwann ausgetauscht oder abgeschrieben werden muss. Er ist Teil eines lebendigen Systems im ständigen Wandel und Wandel ist das einzige, was im Dao wirklich konstant ist.
Wenn wir aber eine Diagnose annehmen wie ein endgültiges Urteil, wenn wir sagen „Ich habe Arthrose – da kann man nichts machen”, dann tun wir etwas Entscheidendes: Wir hören auf zu fließen. Wir erstarren in einem Bild von uns selbst, das ein Moment, ein Befund, ein müder Satz beim Arzt gezeichnet hat. Und das Qi, unsere Lebensenergie, folgt dem Geist. Stagnation im Denken erzeugt Stagnation im Körper.
- Erwartungen loslassen mit Hilfe des Dao
Erwartungen sind wie unsichtbare Fäden. Sie verbinden uns mit dem, was wir uns von anderen erhoffen, was andere von uns erwarten und was wir von uns selbst verlangen. Je mehr dieser Fäden, desto enger das Netz, desto schwerer die Bewegung.
- Warum wir im Frühling so müde sind
Kennst du das? Die Sonne scheint, die Vögel sind schon im Aktivmodus und eigentlich sollte alles nach Aufbruch und Neuanfang klingen. Und du? Du könntest dich wieder ins Bett legen. Schwere Beine. Träge Gedanken. Null Motivation.
Willkommen in der berühmten Frühjahrsmüdigkeit.
Während sie im Westen oft mit Hormonen oder Wetterumschwüngen erklärt wird, schaut die Traditionelle Chinesische Medizin etwas tiefer. Und vor allem freundlicher. Denn aus Sicht der TCM ist das kein „Fehler“ deines Körpers, sondern ein Zeichen, dass er gerade im Übergang ist. Und Übergänge dürfen langsam sein.
- In deiner Mitte bleiben
Wir leben in einer Zeit, in der ständig etwas an uns zieht. Nachrichten, Erwartungen, Gespräche, Konflikte, Tempo. Alles fordert Aufmerksamkeit. Alles möchte ein Stück unserer Energie.
Oft merken wir erst am Ende eines Tages, wie leer wir uns fühlen. Als hätten wir uns überall verteilt, nur nicht bei uns selbst. Wir funktionieren, reagieren, passen uns an. Und irgendwo auf dem Weg verlieren wir den Kontakt zu unserer eigenen Kraft.
Dabei liegt genau dort unsere größte Stabilität. In unserer Mitte.
In der eigenen Mitte zu sein bedeutet nicht, dass im Außen alles ruhig ist. Es bedeutet, dass wir innerlich ruhig bleiben, auch wenn es um uns herum stürmt. Dass wir spüren, was zu uns gehört und was nicht. Dass wir uns nicht von jeder Stimmung, jeder Meinung oder jeder Erwartung mitreißen lassen.
- „Ich bin (nicht) genug“
Die Welt braucht keine perfekten Menschen. Sie braucht echte. Menschen, die bereit sind, mit dem, was sie heute sind, einen Schritt nach vorne zu gehen. Mit allem, was sie wissen, und allem, was sie noch lernen werden. Mit Herz, mit Humor und mit der Bereitschaft, sich selbst nicht länger zurückzuhalten.
- Wenn du dem Körper nicht zuhörst und er plötzlich laut wird
Vielleicht kennst du das auch: Du liebst deine Arbeit und machst einfach immer weiter. Vielleicht begleitest du sogar andere mit Achtsamkeit, Präsenz und Herz und übersiehst dabei immer wieder dich selbst. Bis der Körper irgendwann nicht mehr höflich anklopft, sondern sehr deutlich sagt: Stopp! Jetzt bin ich dran!
- Wenn das Leben scheinbar aus dem Ruder läuft
Das Leben stellt uns immer wieder vor Situationen, die wir nicht steuern können. Entwicklungen, die kommen, ob wir bereit sind oder nicht. Veränderungen, die sich unserem Wunsch nach Sicherheit entziehen. Manchmal sind es große Einschnitte, manchmal scheinbar banale Dinge wie das Wetter.
- Frieden beginnt bei dir
In einer Zeit, in der Nachrichten uns täglich mit Konflikten, Unsicherheit und Sorgen konfrontieren, sehnen sich viele von uns nach Frieden. Wir wünschen uns Ruhe inmitten der Unruhe, Klarheit inmitten der Komplexität und ein Gefühl von Sicherheit, das nicht vom Weltgeschehen abhängt.
Doch Frieden beginnt nicht erst draußen in der Welt. Er beginnt drinnen, bei uns selbst. In der Art, wie wir mit uns umgehen, wie wir uns selbst wahrnehmen und uns selbst begegnen – mit Freundlichkeit, Wertschätzung und einem Hauch Humor. Wenn wir lernen, inneren Frieden zu kultivieren, strahlt er nach außen und prägt unsere Begegnungen, Entscheidungen und Handlungen.
- Impulse wahrnehmen – Zurück zur eigenen inneren Stimme
Fühlst du dich manchmal von dir selbst entfernt, als würdest du dich nur noch durch den Alltag treiben lassen? Entscheidungen fallen schwer, Wünsche wirken fremd, und selbst das, was objektiv gut erscheint, fühlt sich leer an. Oft liegt das daran, dass die Verbindung zu deiner inneren Stimme leiser geworden ist. Wie Impulse dir zurück zu dir helfen liest du hier:
- Abgrenzung ist keine Einbahnstraße
Wie oft fühlen wir uns müde und erschöpft und können gar nicht verstehen, warum! Manchmal liegt es daran, dass wir ungefragt mehr geben als uns und anderen gut tut.
- Grenzen ziehen, ohne sich abzugrenzen
Wie Qigong und Achtsame Kommunikation uns zeigen, dass Nähe und Klarheit wunderbar zusammenpassen. Grenzen klingen oft nach Mauern, Schlussstrich oder Rückzug ins Schneckenhaus. In Wahrheit sind sie etwas ganz Natürliches. Die Neurowissenschaft…
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- Wenn die Tage kürzer werden: Licht finden in der stillen Zeit
Die dunkle Jahreszeit ist eine Einladung zur Ruhe. In der chinesischen Betrachtung liegt der Höhepunkt des Winters in der tiefsten Nacht der Sonnenwende, einer Phase, in der wir neue Kraft sammeln können. Erfahre, wie du mit der Energie des Elements Wasser, achtsamer Kommunikation und einem kleinen täglichen Lichtimpuls innere Wärme und Verbundenheit bewahrst.
- Den Stürmen des Lebens trotzen und Leichtigkeit im Loslassen finden
Manchmal pustet das Leben uns richtig durch – wie ein Sturm an der Nordsee. Auf Borkum durfte ich genau das erleben: Orkanböen, Regen und das Rauschen des Meeres, das selbst die Fähre herausforderte. Inmitten dieses Chaos habe ich erfahren, wie Loslassen und Geschehenlassen uns die innere Leichtigkeit zurückgeben können – und wie wir lernen, den Stürmen des Lebens nicht nur zu trotzen, sondern in ihnen zu tanzen.
- Loslassen
Die Kunst des Wandels in der TCM und im Qigong Herbstzeit – Zeit zum Loslassen Der Herbst ist die Zeit des Loslassens. Die Natur zeigt uns jedes Jahr aufs Neue ganz selbstverständlich…
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