Meditation: Immer wieder zu mir

Wir leben in einer Zeit, in der jeden Tag unzählige Eindrücke auf uns einströmen. Wir scrollen durch soziale Medien, sehen Bilder, lesen Meinungen, hören Nachrichten. Wir sprechen mit Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder unserer Familie. Jeder erzählt von seinen Erfahrungen, seinen Überzeugungen, seinen Wünschen und seinem Weg.

All das hinterlässt Spuren.

Oft geschieht das ganz unbemerkt.

Manchmal vergleichen wir uns. Manchmal übernehmen wir Gedanken anderer, ohne es zu merken. Manchmal beginnen wir an unserem eigenen Weg zu zweifeln, nur weil der Weg eines anderen gerade heller oder leichter erscheint.

Dabei ist es etwas ganz Natürliches, sich inspirieren zu lassen.

Wir lernen voneinander. Wir wachsen miteinander. Andere Menschen können Türen öffnen, auf Möglichkeiten hinweisen oder uns neue Perspektiven schenken.

Doch bei all diesen Begegnungen dürfen wir eine wichtige Fähigkeit bewahren:

Immer wieder zu uns selbst zurückzukehren.

Uns zu fragen:

Was berührt mich wirklich?

Was entspricht meinen Werten?

Was fühlt sich für mich stimmig an?

Und genauso wichtig:

Was darf ich einfach wieder ziehen lassen, weil es nicht zu mir gehört?

Achtsamkeit bedeutet nicht, sich von der Welt abzuwenden.

Achtsamkeit bedeutet, der Welt offen zu begegnen, ohne sich in ihr zu verlieren.

Die folgende Meditation soll genau das unterstützen.

Immer wieder in unsere eigene Mitte zurückzukehren. Uns inspirieren zu lassen, ohne uns zu vergleichen. Offen zu bleiben und gleichzeitig tief mit uns selbst verbunden zu sein.

Musik mit freundlicher Lizenz von Buddha Code genehmigt. Titel: Fluss der Zeiten vom Album Buddha-Code 1)